Montach
"Tach, ich bin der Montag", wollte mich dieser Tag wohl heute freundschaftlich begrüßen, als mein Wecker um 7:20h gnadenlos klingelte. Aber so schnell lass ich mich nicht um den Finger wickeln! Nicht heute, am (eigentlich) ersten Arbeitstag der Woche. Aufstehen, duschen, frühstücken. Soviel Zeit muss sein. Ich erhoffte mir davon, danach dem Tag ein wenig freundlicher ins Gesicht blicken zu können. Doch Fehlanzeige, lieber Montag. Der Anruf beim Zahnarzt um Punkt 8 brachte schon gleich den zweiten Mißerfolg nach dem Aufstehen. Statt normaler Praxiszeiten erwartete mich die Absage meines Termins, da die Praxis nur bis 12 geöffnet war. So kommen wir nicht ins Geschäft! Umdisponieren war angesagt. Und siehe da, wer Schmerzen vortäuscht bekommt bei einem anderen Zahnarzt sofort einen Termin.
Der Montag spuckte mich also trotzdem auf die Straße. Schubste mich durch den Regen - und dann will er mir freundschaftlich kommen? - und drängte mich in den Zug, der natürlich zu spät war. So zogen die Kilometer im tristen Dauerregen mit 5-minütiger Verspätung vorbei bis zum Ziel.
Ab dort lief eigentlich fast alles glatt. Montag, da war ich ja schon fast drauf und dran, dir das "Du" anzubieten. Wäre da nicht der Zahnarzttermin gewesen.
Der verschlang erstmal 10€, dann bekam ich 6 kariöse Stellen genannt und es wurde gebohrt. Immerhin war die Betäubung ausreichend. Vier Stunden später begann ich langsam wieder Gefühl im Gesicht zu bekommen.
Und anstatt mir endlich mal etwas Gutes zu tun, lieber Montag, wirfst du mich am Ende des Tages auf den Busbahnhof - immer noch im Regen - und willst, dass ich 13 min. auf den nächsten Bus warte! Tschüß, mein lieber. Nicht mit mir.
Der Montag spuckte mich also trotzdem auf die Straße. Schubste mich durch den Regen - und dann will er mir freundschaftlich kommen? - und drängte mich in den Zug, der natürlich zu spät war. So zogen die Kilometer im tristen Dauerregen mit 5-minütiger Verspätung vorbei bis zum Ziel.
Ab dort lief eigentlich fast alles glatt. Montag, da war ich ja schon fast drauf und dran, dir das "Du" anzubieten. Wäre da nicht der Zahnarzttermin gewesen.
Der verschlang erstmal 10€, dann bekam ich 6 kariöse Stellen genannt und es wurde gebohrt. Immerhin war die Betäubung ausreichend. Vier Stunden später begann ich langsam wieder Gefühl im Gesicht zu bekommen.
Und anstatt mir endlich mal etwas Gutes zu tun, lieber Montag, wirfst du mich am Ende des Tages auf den Busbahnhof - immer noch im Regen - und willst, dass ich 13 min. auf den nächsten Bus warte! Tschüß, mein lieber. Nicht mit mir.
graefin - 21. Jan, 22:53


