Kamikaze
In Hamburg sollte man nicht Fahrrad fahren. So ein Beitrag neulich im Hamburger Journal auf dem NDR. Die Radwege seien nicht gut ausgebaut und auf der Straße ist der Radfahrer an sich nun mal nicht sicher aufgehoben.
Auch nicht ich, die Kamikaze-Radlerin, die sich auch mal wild den Weg freiklingelt und sich durch die Fußgängerzone mit Radfahrerlaubnis schlängelt. Absteigen kann ja jeder.
Heute komme ich von der Arbeit zurück und muss auf der Hauptstraße fahren, weil der Gehweg zu schmal ist, zu viele Fußgänger darauf herumlaufen und ein Radweg auch nicht eingezeichnet ist. Plötzlich geht vor mir eine Autotür langsam auf. Ich drehe mich um, schaue, ob ich, wenn ich ausweiche mit einem herannahendem Auto zusammenstoße - was nicht der Fall ist, und weiche ein wenig aus. In dem Moment wird die Tür aufgerissen und ich touchiere mit einem Teil meines Lenkers und meines ollen Fahrradkorbes die Tür des silberfarbenes Autos. Es hat ziemlich gewummst. Doch ich konnte bremsen, anhalten.
Eine Frau steigt panisch aus dem Wagen und fragt, ob alles okay ist. Mir geht es gut, mein Lenker ist noch grade und der Fahrradkorb ein wenig verbogen. Ich frage nur, wie es der Tür geht. Aber die ist der Frau egal (hätt ja auch anders kommen können). Sie ist völlig aufgelöst. Entschuldigt sich mehrere Male und nachdem ich ihr versichert habe, dass es mir gut geht, darf ich auch weiterfahren.
Nochmal Glück gehabt!
Auch nicht ich, die Kamikaze-Radlerin, die sich auch mal wild den Weg freiklingelt und sich durch die Fußgängerzone mit Radfahrerlaubnis schlängelt. Absteigen kann ja jeder.
Heute komme ich von der Arbeit zurück und muss auf der Hauptstraße fahren, weil der Gehweg zu schmal ist, zu viele Fußgänger darauf herumlaufen und ein Radweg auch nicht eingezeichnet ist. Plötzlich geht vor mir eine Autotür langsam auf. Ich drehe mich um, schaue, ob ich, wenn ich ausweiche mit einem herannahendem Auto zusammenstoße - was nicht der Fall ist, und weiche ein wenig aus. In dem Moment wird die Tür aufgerissen und ich touchiere mit einem Teil meines Lenkers und meines ollen Fahrradkorbes die Tür des silberfarbenes Autos. Es hat ziemlich gewummst. Doch ich konnte bremsen, anhalten.
Eine Frau steigt panisch aus dem Wagen und fragt, ob alles okay ist. Mir geht es gut, mein Lenker ist noch grade und der Fahrradkorb ein wenig verbogen. Ich frage nur, wie es der Tür geht. Aber die ist der Frau egal (hätt ja auch anders kommen können). Sie ist völlig aufgelöst. Entschuldigt sich mehrere Male und nachdem ich ihr versichert habe, dass es mir gut geht, darf ich auch weiterfahren.
Nochmal Glück gehabt!
graefin - 27. Aug, 21:18


