Ab durch den Wald
Sternwanderung.
Wir wollten damals ja gar nicht gewinnen. Letztes Jahr. Da sind wir einfach nur so hingefahren, mitgewandert und haben versucht, möglichst nicht so gut zu sein. Hat leider nicht geklappt. Denn wir trugen den "Pokal" am Ende nach Hause und waren uns sicher, dass am Ergebnis der Wanderung gedreht worden ist. Nun waren wir also Ausrichter. Eine kleine DLRG Ortsgruppe am äußersten Rand des Weserberglandes. Da wo es noch ohne Berge auskommt. Dumm.
Die Strecke, die wir uns ausgedacht hatten war ca. 11 km lang und ging fast ausnahmslos durch flaches Gelände. Ein Stück führte durch den Wald, ein anderes durch den Ort. Das Wetter spielte mit und es hatten sich, zu unserem Erstaunen, sogar richtig viele Teilnehmer angemeldet. Gegen 11 Uhr wanderten die ersten los. Um 13 Uhr war immer noch niemand an unserer Station auch nur ansatzweise vorbeigekommen. Dabei war die gar nicht soweit vom Start entfernt. Die Telefonzentrale begann also ihren Dienst.
Ich: "Maren, sag mal, wann sind die ersten los?"
Maren: "Gleich um 11. Drei sind bei der ersten Station schon vorbeigekommen."
Diese Information wird an Station "Robin Hood" weitergegeben, die sich ebenfalls wundert, wo die Meute bleibt.
Der nächste Anruf kommt von Station 3. "Sag mal war schon jemand bei euch?"
Ich: "Ne, aber bei Station 1 waren schon drei."
Wir warten weiter. Es wird 14 Uhr. Ich laufe den kurzen Weg zur 3. Station und siehe da: Eine Gruppe! Aufgegabelt und zur Station gefahren. Dieser Fortschritt wird sofort an Station "Robin Hood" durchgegeben, die sich freut in 1-2 Stunden auch mal Arbeit zu haben.
Dann geht es Schlag auf Schlag. 4 weiter Gruppen passieren unseren Posten und auch bei "Robin Hood" landen endlich ein paar verirrte Wanderer. Doch kommen diese erst Stunden später auch bei uns an. Irgendwo muss dazwischen so eine Art Bermuda Dreieck sein. Der Weg von Wald zu Wald ist nun wirklich einfach und übersichtlich.
Ich kontaktiere noch einmal Station "Robin Hood": "Wieviele sind bei dir jetzt durch?"
Robin Hood: "Drei sind durch."
Ich: "Aber die sind noch nicht bei uns."
Robin Hood: "Ja aber eure sind auch noch nicht bei mir angekommen."
Ich: "Die stauen sich sicher grad alle oben auf dem "Berg"."
Um 17 Uhr sind wir erlöst. Die Wanderer sind durch. Sie haben es geschafft ohne größere Ausfälle den Weg zu meistern. Einigen fiel das Lesen der Karte schwer, andere verliefen sich trotz Straßennamen auf der Karte. Die Telefonzentrale im Wald wurde noch so einige Male kontaktiert auch wenn sie miserablen Empfang hatte und nicht müde wurde, dies zu betonen.
Nächstes Jahr dann Obernkirchen. Freu ich mich drauf. Berge. Bergauf, bergab. Abseits jeder Zivilisation.
Wir wollten damals ja gar nicht gewinnen. Letztes Jahr. Da sind wir einfach nur so hingefahren, mitgewandert und haben versucht, möglichst nicht so gut zu sein. Hat leider nicht geklappt. Denn wir trugen den "Pokal" am Ende nach Hause und waren uns sicher, dass am Ergebnis der Wanderung gedreht worden ist. Nun waren wir also Ausrichter. Eine kleine DLRG Ortsgruppe am äußersten Rand des Weserberglandes. Da wo es noch ohne Berge auskommt. Dumm.
Die Strecke, die wir uns ausgedacht hatten war ca. 11 km lang und ging fast ausnahmslos durch flaches Gelände. Ein Stück führte durch den Wald, ein anderes durch den Ort. Das Wetter spielte mit und es hatten sich, zu unserem Erstaunen, sogar richtig viele Teilnehmer angemeldet. Gegen 11 Uhr wanderten die ersten los. Um 13 Uhr war immer noch niemand an unserer Station auch nur ansatzweise vorbeigekommen. Dabei war die gar nicht soweit vom Start entfernt. Die Telefonzentrale begann also ihren Dienst.
Ich: "Maren, sag mal, wann sind die ersten los?"
Maren: "Gleich um 11. Drei sind bei der ersten Station schon vorbeigekommen."
Diese Information wird an Station "Robin Hood" weitergegeben, die sich ebenfalls wundert, wo die Meute bleibt.
Der nächste Anruf kommt von Station 3. "Sag mal war schon jemand bei euch?"
Ich: "Ne, aber bei Station 1 waren schon drei."
Wir warten weiter. Es wird 14 Uhr. Ich laufe den kurzen Weg zur 3. Station und siehe da: Eine Gruppe! Aufgegabelt und zur Station gefahren. Dieser Fortschritt wird sofort an Station "Robin Hood" durchgegeben, die sich freut in 1-2 Stunden auch mal Arbeit zu haben.
Dann geht es Schlag auf Schlag. 4 weiter Gruppen passieren unseren Posten und auch bei "Robin Hood" landen endlich ein paar verirrte Wanderer. Doch kommen diese erst Stunden später auch bei uns an. Irgendwo muss dazwischen so eine Art Bermuda Dreieck sein. Der Weg von Wald zu Wald ist nun wirklich einfach und übersichtlich.
Ich kontaktiere noch einmal Station "Robin Hood": "Wieviele sind bei dir jetzt durch?"
Robin Hood: "Drei sind durch."
Ich: "Aber die sind noch nicht bei uns."
Robin Hood: "Ja aber eure sind auch noch nicht bei mir angekommen."
Ich: "Die stauen sich sicher grad alle oben auf dem "Berg"."
Um 17 Uhr sind wir erlöst. Die Wanderer sind durch. Sie haben es geschafft ohne größere Ausfälle den Weg zu meistern. Einigen fiel das Lesen der Karte schwer, andere verliefen sich trotz Straßennamen auf der Karte. Die Telefonzentrale im Wald wurde noch so einige Male kontaktiert auch wenn sie miserablen Empfang hatte und nicht müde wurde, dies zu betonen.
Nächstes Jahr dann Obernkirchen. Freu ich mich drauf. Berge. Bergauf, bergab. Abseits jeder Zivilisation.
graefin - 24. Sep, 20:36


