Deswegen durfte ich ja heute um 4 Uhr aus den Federn. Was für eine unchristliche Zeit! Aber immerhin ist die Bahn um diese Uhrzeit noch pünktlich auf die Minute, so dass ich auch rechtzeitig am Ziel ankam. Zum Glück war um 8 Uhr die Sonne schon draußen, der Himmel in Hamburg blau. Was wieder dieses Vorurteil mit dem schlechten Wetter wiederlegt.
Am Drehort alles schon in Hektik, zahlreiche Schülergruppen unterwegs, die alle von A nach B gescheucht wurden sobald gedreht wurde. Mein erster Einsatz kam schon relativ früh, einmal verpatzt. Muss an der Müdigkeit gelegen haben. Beim zweiten Mal gings dann glatt. Dann hieß es warten, warten, warten. Zum Glück kam mich T. besuchen und wir haben gemeinsam in der Sonne gestanden und zugeschaut. Kamera hier hin, Kamera dorthin, Schülergruppen und Autos aus dem Weg räumen, Streifenwagen neu parken, Lichttechnik und Ton dazwischen am rumwuseln. Da wurde das Warten nicht so langweilig. Zwischendurch Freundschaft mit dem Team geschlossen, ein paar Fotos gemacht, haufenweise warmen Tee getrunken und dann der zweite Einsatz: Rauf auf den Michel. Zu Fuß.
Oben angekommen wieder warten und dann Entwarnung: Ende für heute, umsonst hochgestiefelt. So kanns gehen. Aber immerhin war ich dann nicht ganz so spät wieder zu Hause. Und nun bin ich müde.