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...i'm still alive aber momentan macht das bloggen einfach keinen Spaß...nicht so wirklich zumindest. Alles was momentan so passiert ist eher uninteressant oder ich bin nicht in der Lage es so in Worte zu fassen, dass es sich im weblog gut machen würde. Ich habe auch schon ernsthaft überlegt nochmal von vorne anzufangen. Andere Texte, andere Erzählungen...es dann aber aus Zeitgründen auch schon gleich wieder verworfen.
Mal sehen was kommt.
Ist hier momentan vielleicht tote Hose! Nix und niemand da...wo seid ihr denn alle hin? Saure-Gurken-Zeit, was?
Das Fenster steht offen. Der Verkehr rauscht vorbei. Ein Martinshorn kommt näher. Ein ganz normaler Abend mit einer alltäglichen Geräuschkulisse. Plötzlich ein lautes Tuten. Die Elbe ist nicht weit weg. Da ist es nochmal, lange und durchdringend kündigt ein Schiff erst eine Kursänderung nach Steuerbord an und dann warnt es "Achtung!". Ein schönes Geräusch an diesem Abend.
30.000 Besucher *danke*
und 717 Tage online (mein Geburtstag quasi rückwärts)
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2397 Kommentare
Edith möchte dazu auch noch was fragen:
Wer von den Lesern kommt hier aus HH?
Wer wohnt in Kaltenkirchen?
Wer sitzt in Osnabrück?
Kenn ich den Menschen auf Genf?
Wiener? Stuttgarter? Nürnberger?
Wer wohnt in Frankfurt/M und wer in Mannheim?
Und irgendjemand aus Hameln war hier?
Und aus Düsseldorf!
Hannoveraner und Berliner?
Bern? Basel? Zürich?
...Isle of Man und Paris und Columbia?
Ich bin ja gar nicht neugierig.
Ein Jahr älter.
27.
Immer noch Single.
Ein Jahr weiser.
27.
Im wunderschönen Hamburg.
Ein Jahr weiter.
27.
Und viele liebe Geburtstagsgrüße.
Ein Jahr geschafft.
27.
Nur noch 3 bis zur 30.
Ein vergangenes Jahr voller toller Dinge.
27.
Auf ins neue!
Probearbeiten von 9 bis 14 Uhr. Einheitliche Kleidung ist erwünscht: schwarze Hose, schwarze Schuhe. Draußen ist es um Viertel vor neun allerdings schon so heiß, dass ich am liebsten in einen kalten Pool gesprungen wäre, anstatt zu Fuß zur Arbeit zu gehen. Hilft nichts.
Gegen 11 Uhr habe ich das Gefühl, ich zerfließe. Angeblich ist die Klimaanlage an. Nur leider merke ich davon rein gar nichts. Ich versuche das Ganze einfach zu ignorieren. Denke mir, dass das Shirt, was ich trage ja eh nach der Arbeit in die Wäsche geht und verstehe jetzt endlich den Sinn und Zweck des Baseballcaps, das ich trage.
Eine halbe Stunde später kann ich nicht mehr und muss dann doch etwas trinken. Leider hat meine Apfelschorle inzwischen eine nicht ganz so angenehme Trinktemperatur erreicht. Trotzdem runter mit dem Zeug, es ist flüssig und es muss sein.
Die letzte Stunde verbringe ich freiwillig in der Spülküche. Dort gibt es immerhin eine Brause mit eiskaltem Wasser. Natürlich neben der Industriespülmaschine. Ebenfalls egal.
Das Ende des Probetages erlöst mich dann endlich. Ebenso die Nachricht, dass ich den Aushilfsjob habe!
Zu Hause betrachte ich mich im Spiegel. Mein Gesicht gleicht einer Tomate. Ein Wunder, dass mein Kreislauf da mitgespielt hat.
Eine Woche Abwesenheit.
Eine Woche ohne eigenes Bett und eine Woche voller neuer Dinge, die mich fast erschlagen hätten.
Bekannte unbekannte Stadt, Regen, Sonne, Sturm, Wolken.
Viele neue Leute, viele neue Orte.
Langatmige S-Bahn Fahrten, umsteigen auf fremden Bahnhöfen.
Morgens noch nicht wissen, was der Tag bringen wird und ehrfürchtig fast ängstlich auf ihn zugehen und Abends dann erleichtert und fröhlich wiederkommen, mit der Erkenntnis, dass alles nur halb so schlimm und halb so neu ist.
Nun kommt die kurze Verschnaufpause, das Packen.
Dann geht es wieder los mit der Hoffnung nicht mehr zwischen den Welten zu stehen sondern erstmal einen festen Platz zu finden.
Hoffentlich für eine längere Zeit, hoffentlich schnell, denn auf Dauer ist das Unstete zu anstrengend.
Bis Freitag Abend ist die Hausherrin dieses weblogs fast gänzlich ohne Internet und kann sich deshalb leider nicht um dieses weblog kümmern. Ich bitte um Verständnis.
Ich werde nie wieder in den 4. Stock ziehen!*
Von 10 bis 21 Uhr wurden Kisten, Regalteile, ein wirklich massives Bett, Pax Schrankelemente in ihrer ganzen unzerlegten Größe, Müll, eine Waschmaschine und diverser anderer Kram die vier Stockwerke nach unten geschleppt.
Danke an meine drei Umzugshelfer die mir so fleißig zur Hand gegangen sind! Das gibt echt mehr als einen 3 kg Eisbecher :D.
Danke an den tapferen Bullifahrer und den tapferen Bulli mit seinem sagenhaften neuen Tacho, der jetzt sogar bis 160 kmh geht.
Danke auch an die SMS die mich am Sonntagmorgen um exakt 4:20h erreichte und mir den Tag da schon versaute.
*es sei denn es gibt einen Fahrstuhl...die Aussicht ist einfach schön.