Wochenende in der schönsten Stadt der Welt verbracht mit der besten
Wienerin der Welt und mit Unterkunft im legendären
Gruselkabinett.
Lange war es geplant dieses Wochenende, weil die nunu einen Traum hatte in dem wir beide auf einem Fettes Brot Konzert in Hamburg am Wasser sein würden. Und da es möglich war, diesen Traum wahr werden zu lassen, haben wir ihn Realität werden lassen und waren auf dem Dockville Festival am Sonntag. Aber das war ja noch lang nicht alles!
Am Samstag bin ich gegen 8 Uhr in Richtung Hamburg aufgebrochen, noch völlig müde und in einem vollem Zug voller schnatternder Schüler, Reisegruppen und anderen nervigen Menschen. Eine entspannte Fahrt war das schonmal nicht. In Hamburg durfte ich dann im Gruselkabinett unterkommen (Danke nochmal!) und nach Abladen des überdimensionalen Trolleys machte ich mich auf den Weg zum Grünen Jäger von wo aus nunu und ich erstmal die Flohschanze unsicher machten. Und das wo ich doch jetzt schon ein Loch im Bauch hatte. Anschließend gab es also erstmal was zu essen in Form von Käsespätzle mit Käsekuchen als Nachtisch.
Weil diese Mahlzeit wieder abgearbeitet werden musste und uns die Müdigkeit gepackt hatte, liefen wir Richtung Strand Pauli wo wir die nächsten 3-4 Stunden auf der bequemsten Liegefläche so was von chillten, dass mich die freundliche Bedienung wirklich aus dem Dämmerschlaf geschreckt hat, mit ihrer Frage nach etwas zu Trinken. Strand Pauli mit wunderbarem Sommerwetter ist einfach zu schön um wahr zu sein. Passte leider nicht in die mitgebrachte Tasche das Ganze (aber im Schuh ist sicher noch irgendwo ein Körnchen Sand).
Der Welt Astra Tag tagte gleich nebenan an den Landungsbrücken. Voll, voller, lauter. Aber musiktechnisch nicht so toll, dass man sich dort länger in der Menge aufhalten konnte. Stattdessen bezogen wir Posten auf einer der Treppen vor dem Hotel Hafen Hamburg und guckten. Danach folgte eine Stippvisite auf dem DOM mit Riesenradfahrt bei Nacht. Einfach wunderschön - wie immer. Anschließend ging es dann noch ein wenig auf die Schanze wo ich mich dann aber gegen halb 1 verabschiedete, um erstens ins Bett zu fallen und zweitens die Frau Araxe nicht nachts um 3 aus dem Bett klingeln zu müssen, denn sowas tut man nicht.
Der nächste Morgen begann mit einem schönen Flohmarkt in Uhlenhorst (schon wieder ein Flohmarkt!) wo ich netterweise drei Filme geschenkt bekam, eine Hörspielkassette und einen Ring erstand. Außerdem zeigte sich Hamburg von seiner sonnigsten Seite. Kurze Hose wäre doch die bessere Wahl gewesen. nunu traf ich dann bei Planten und Blomen wo man auch wieder den ganzen Tag auf der Wiese liegend hätte verbringen können. Aber wir hatten ja am Abend noch das Konzert vor uns, zu dem wir dann recht zeitnah aufbrachen. Schließlich liegt Wilhelmsburg nicht vor der Haustür sondern irgendwo am A.d.W.
Die S-Bahn fuhr problemlos nur der Shuttlebusservice war tollerweise so rein gar nicht ausgeschildert. Da folgten wir eben der Masse. Das Festivalgelände war einfach grandios gelegen, von Wasser umgeben, voller Büsche und Bäumchen, nur ab und zu freie Flächen für die Bühnen. Eine richtig tolle location mit vielen gut gelaunten netten Menschen und einem super Konzert. Die Brote sabbelten nicht ihre Standarddialoge, wirkten auf mich irgendwie freier als sonst und verspielten sich auch gerne mal oder vergaßen ihren Text. Nach dem Konzert folgte ein Gewaltmarsch zur "nächsten" Bushalte, auch wieder der Masse hinterher. Weil die Shuttlebusse überfüllt waren die paar Taxen alle voll waren.
Am Montag wollte das Wetter dann wieder gemein sein. Es war kalt und windig und ich musste erstmal was frühstücken bevor wir dann noch ein wenig durch die Stadt liefen, hier und da reinschauten und zum Abschluss eine Runde Sushi aßen. Dann machte nunu sich auf dem Weg zu ihrer Couchsurferin um diese zu bekochen und ich mich auf den Weg in Richtung *gääähn* Hannover.
Schön wars und mein Nacken schmerzt irgendwie immer noch. Sollte ich nicht mehr so viel hüpfen?!