Reiseerlebnisse

Donnerstag, 4. September 2008

Gefunden

Dieses Schild trotzt seit Jahren dem Wetter.
Habe endlich mal den Pop 9-Film vollgeknipst und entwickeln lassen. Inzwischen warte ich schon wieder auf weitere Negative und morgen schicke ich schon wieder Filme ins Labor. Ein niemals endender Kreislauf. Hoffentlich passiert den Schätzen, die ich am Dienstag aufs Negativ gebannt habe nichts auf dem Weg ins Labor - und sie sehen nachher aus wie dieses Schild! Das wäre....nicht gut.

Dienstag, 19. August 2008

Ein bißchen Aua

Wochenende in der schönsten Stadt der Welt verbracht mit der besten Wienerin der Welt und mit Unterkunft im legendären Gruselkabinett.

Lange war es geplant dieses Wochenende, weil die nunu einen Traum hatte in dem wir beide auf einem Fettes Brot Konzert in Hamburg am Wasser sein würden. Und da es möglich war, diesen Traum wahr werden zu lassen, haben wir ihn Realität werden lassen und waren auf dem Dockville Festival am Sonntag. Aber das war ja noch lang nicht alles!

Am Samstag bin ich gegen 8 Uhr in Richtung Hamburg aufgebrochen, noch völlig müde und in einem vollem Zug voller schnatternder Schüler, Reisegruppen und anderen nervigen Menschen. Eine entspannte Fahrt war das schonmal nicht. In Hamburg durfte ich dann im Gruselkabinett unterkommen (Danke nochmal!) und nach Abladen des überdimensionalen Trolleys machte ich mich auf den Weg zum Grünen Jäger von wo aus nunu und ich erstmal die Flohschanze unsicher machten. Und das wo ich doch jetzt schon ein Loch im Bauch hatte. Anschließend gab es also erstmal was zu essen in Form von Käsespätzle mit Käsekuchen als Nachtisch.

Weil diese Mahlzeit wieder abgearbeitet werden musste und uns die Müdigkeit gepackt hatte, liefen wir Richtung Strand Pauli wo wir die nächsten 3-4 Stunden auf der bequemsten Liegefläche so was von chillten, dass mich die freundliche Bedienung wirklich aus dem Dämmerschlaf geschreckt hat, mit ihrer Frage nach etwas zu Trinken. Strand Pauli mit wunderbarem Sommerwetter ist einfach zu schön um wahr zu sein. Passte leider nicht in die mitgebrachte Tasche das Ganze (aber im Schuh ist sicher noch irgendwo ein Körnchen Sand).

Der Welt Astra Tag tagte gleich nebenan an den Landungsbrücken. Voll, voller, lauter. Aber musiktechnisch nicht so toll, dass man sich dort länger in der Menge aufhalten konnte. Stattdessen bezogen wir Posten auf einer der Treppen vor dem Hotel Hafen Hamburg und guckten. Danach folgte eine Stippvisite auf dem DOM mit Riesenradfahrt bei Nacht. Einfach wunderschön - wie immer. Anschließend ging es dann noch ein wenig auf die Schanze wo ich mich dann aber gegen halb 1 verabschiedete, um erstens ins Bett zu fallen und zweitens die Frau Araxe nicht nachts um 3 aus dem Bett klingeln zu müssen, denn sowas tut man nicht.

Der nächste Morgen begann mit einem schönen Flohmarkt in Uhlenhorst (schon wieder ein Flohmarkt!) wo ich netterweise drei Filme geschenkt bekam, eine Hörspielkassette und einen Ring erstand. Außerdem zeigte sich Hamburg von seiner sonnigsten Seite. Kurze Hose wäre doch die bessere Wahl gewesen. nunu traf ich dann bei Planten und Blomen wo man auch wieder den ganzen Tag auf der Wiese liegend hätte verbringen können. Aber wir hatten ja am Abend noch das Konzert vor uns, zu dem wir dann recht zeitnah aufbrachen. Schließlich liegt Wilhelmsburg nicht vor der Haustür sondern irgendwo am A.d.W.

Die S-Bahn fuhr problemlos nur der Shuttlebusservice war tollerweise so rein gar nicht ausgeschildert. Da folgten wir eben der Masse. Das Festivalgelände war einfach grandios gelegen, von Wasser umgeben, voller Büsche und Bäumchen, nur ab und zu freie Flächen für die Bühnen. Eine richtig tolle location mit vielen gut gelaunten netten Menschen und einem super Konzert. Die Brote sabbelten nicht ihre Standarddialoge, wirkten auf mich irgendwie freier als sonst und verspielten sich auch gerne mal oder vergaßen ihren Text. Nach dem Konzert folgte ein Gewaltmarsch zur "nächsten" Bushalte, auch wieder der Masse hinterher. Weil die Shuttlebusse überfüllt waren die paar Taxen alle voll waren.

Am Montag wollte das Wetter dann wieder gemein sein. Es war kalt und windig und ich musste erstmal was frühstücken bevor wir dann noch ein wenig durch die Stadt liefen, hier und da reinschauten und zum Abschluss eine Runde Sushi aßen. Dann machte nunu sich auf dem Weg zu ihrer Couchsurferin um diese zu bekochen und ich mich auf den Weg in Richtung *gääähn* Hannover.

Schön wars und mein Nacken schmerzt irgendwie immer noch. Sollte ich nicht mehr so viel hüpfen?!

Donnerstag, 12. Juni 2008

Heimweh ?!

Am 30.6. bin ich wieder in meinem alten Zimmer, bei meinen Möbeln, bei meinen Eltern. Auch grade bin ich kurz dort, weil es am Wochenende zu einer DLRG Freizeit geht. Ich habe aus dem Fenster geschaut, ich habe mich umgesehen und dabei etwas festgestellt: Ich will mein altes Zimmer nicht, ich will nicht diesen Blick aus dem Fenster haben. Ich möchte ihn mal haben, ab und zu, wenn ich Lust dazu habe, aber nicht immer. Nicht mehr.

Es ist als wäre plötzlich ein noch größerer Schalter umgelegt worden als vor einem Jahr, als ich mich freute nach Hamburg gehen zu können. In eine Stadt, die einfach perfekt ist, die ich mindestens genau so liebe wie Steinhude. Nur eben anders. Hamburg ist Leben, erleben, wohlfühlen, ich sein. Steinhude ist Heimat, Familie, erholen. Aber eben nicht mehr. Nicht mehr.

Nun werde ich Hamburg also bald erstmal verlassen müssen. Doch nun ist mir wirklich richtig klar geworden, dass ich unbedingt dorthin zurück will und muss. Es hat gedauert bis dieser Erkenntnis endlich mal in meinem Hirn angekommen ist, aber nun ist sie da und ich gebe mein bestes, um schnell wieder dort zu sein. Möge der Arbeitsmarkt gnädig mit mir sein und man mir in den Allerwertesten treten wenn ich jammere!

Sonntag, 1. Juni 2008

Reisebegleiter

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz:
Ich steige in einen ziemlich vollen Zug, suche mir einen schönen Sitzplatz und kaum habe ich es mir bequem gemacht, setzt sich in den selben Wagen - bestenfalls direkt hinter mich - ein Freak, eine Nervensäge, ein Handyproll, ein kreischendes Kind. Heute war es ein schon ziemlich "dichter" Punk. Dieser begleitete mich auf der Fahrt von Hamburg Hauptbahnhof bis nach Rotenburg. Stieg dann auch noch mit mir um, nicht ohne mich vorher zu fragen ob ich noch Kleingeld hätte, und war dann zum Glück für 20 Minuten in einem anderen Wagen. Leider wechselte er am nächsten Bahnhof aber erneut den Zug und saß, obwohl ich extra gewartet habe bis er eingestiegen war, dann prompt wieder hinter mir. Ein Platzwechsel ersparte mir weitere 45 Minuten Selbstgespräche.
Auf der Rückfahrt hatte ich ihn schon wieder vergessen und suche mir in Hannover erschöpft einen guten Sitzplatz. Da höre ich eine bekannte Stimme, drehe mich um und sehe - nach 6 Stunden - den Punk wieder, noch "dichter" als vorher und immer noch zu laut. Er setzt sich ein paar Sitzreihen von mir entfernt hin und ich wechsle - der Zug ist diesmal noch leer - diesmal sofort meinen Platz. Siehe da: Für den Rest der Fahrt bin ich ihn endlich los geworden!

Mittwoch, 14. Mai 2008

Retter!

Wir steigen aus der U3 aus. Meine Schwester richtet ihre Sonnenbrille, die sie lässig auf die Stirn geschoben hat. Plötzlich greift sie panisch hinter sich. Etwas fliegt durch die Luft und verschwindet im Spalt zwischen Bahnsteig und U-Bahn Waggon. Die eben noch auf der Stirn sitzende Sonnenbrille liegt im Gleisbett. Toll. Da ist kein rankommen mehr. Geknickt verlässt sie mit mir die Haltestelle, um bei Hasi und Mausi eine neue Brille zu kaufen vom schmalen Urlaubsgeld. Um 13:28h fährt sie mit dem Zug weiter nach Kopenhagen. Mitsamt neuer Sonnenbrille und einer tragischen Geschichte zum Verlust der alten.

Ich mache mich auf den Heimweg. Steige erneut in den U-Bahn Schacht und sehe auf dem gegenüberliegenden Gleis Hochbahn Mitarbeiter. Das könnte die Rettung sein. Ich wechsel auf die andere Seite und schildere das eben Erlebte. Wir suchen gemeinsam nach der Brille, finden sie unversehrt am Rand liegen. Einer der Mitarbeiter springt trotz hektischer "Bist du wahnsinnig!" Rufe auf die Gleise, holt die Brille hoch und ich rufe meine Schwester an, die ihr Glück gar nicht fassen kann.

Samstag, 1. März 2008

Emma

Ein Orkan fegte über das Land hinweg und verschonte dabei natürlich nicht die Bahnstrecke Hannover - Hamburg.

Um 18:15 Uhr rief ich bei der kostenlosen "Katastrophenauskunft" der Bahn an und fragte nach, ob Streckensperrungen bestehen würden. Nur für den Fall! Ich wollte gerüstet sein für die Rückfahrt. Die Dame am anderen Ende verneinte und fand auch keine Verspätungen meiner Züge. Erleichtert machte ich mich also 30 Minuten später auf den Weg. Mit dem Ziel, Hamburg gegen 22 Uhr zu erreichen.

Angekommen am Bahnhof wehte die Durchsage zu mir rüber, dass sich die S1 um wenige Minuten verspäten würde. Ich wagte es trotzdem zu warten. Mein Notfallplan sah eine Fahrt über Bremen vor und dieser Zug fuhr 20 Minuten als sie S-Bahn. Nur für den Fall! Die S1 fuhr schließlich mit nur einer Minute Verspätung in Richtung Hannover los. Glück gehabt! Auch in Hannover klappte alles reibungslos. Raus aus der S-Bahn, rein in den Metronom.

Wir fuhren durch das stockfinstere Niedersachsen in Richtung Uelzen. Ließen, standardmäßig, einen Schnellzug vorbei und kamen pünktlich in Uelzen an. In 20 Minuten sollte es weitergehen. Sollte.
Um 21 Uhr sprach die Zugbegleiterin zu uns. Die Strecke Bad Bevensen - Bienenbüttel wäre gesperrt. Unsere Weiterfahrt würde sich um einige Minuten verzögern. Dankbar, dass ich nicht mehr umsteigen musster, wartete ich also ab. Zehn Minuten später eine weitere Durchsage, diesmal vom Zugführer. Ein Baum läge auf dem Streckenabschnitt und deshalb müssten wir auf unbestimmte Zeit in Uelzen warten. Meine Motivation sank. Sie sank mit jeder Minute. Schließlich fuhr um 21:45 Uhr endlich der ICE vom Nachbargleis. Fünf Minuten später dann auch der Metronom. 50 Minuten Verspätung! Und ich hatte mein Buch schon durchgelesen!

Hamburg erreichte ich dann eben mit fast einer Stunde Verspätung, müde, genervt und mit der "Wir bitten um ihr Verständnis" Durchsage in meinen Ohren, die ich einfach nicht mehr hören kann. Die Bahn konnte heute nichts für die Verspätung, aber einen anderen Spruch könnten sie sich wirklich mal überlegen. Tja, ein guter Reiseplan kann manchmal schneller als einem lieb ist völlig für die Tonne sein. Danke Emma!

Montag, 7. Januar 2008

Sonntag

Ich befinde mich zur Zeit in einem Land wo der Weg zur nächsten Bushaltestelle zehn Minuten beträgt. Und das bei meinem Schritttempo! Immerhin sind mir an diesem Sonntagmorgen um halb acht schon zwei Autos und zwei Menschen begegnet. In diesem Land lebt also noch jemand. Bei soviel Ruhe erschreckt jedoch ein einsam daherkommender Bus dann umso mehr. In meiner aufgeschreckten Müdigkeit tapse ich hinein, mein Schirm allerdings nicht. Der folgt erst eine Minute später und fährt dann mit mir zusammen zum Ausgang dieses Landes: Der nächsten S-Bahn Station, die mich zurück in die Zivilisation bringen wird.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Wieder mal Bahn gefahren

"Aufgrund von betriebsfremden Personen auf den Gleisen ist der S-Bahnverkehr zwischen Altona und Holstenstraße, bzw. bis Hauptbahnhof auf unbestimmte Zeit eingestellt."

Durchsage gestern Abend auf dem Bahnsteig. Raus aus der einen S-Bahn, die seit 5 Minuten im Gleis steht, warten auf die nächste Bahn, die eine andere Strecke fährt, zumindest nicht über Holstenstraße.

"Aufgrund von betriebsfremden Personen auf den Gleisen ist der S-Bahnverkehr zwischen Altona und Hauptbahnhof auf unbestimmte Zeit eingestellt."

Na das hätte den netten Mitarbeitern der S-Bahn Hamburg auch vor 10 min. schon einfallen können, dass jetzt gar keine Bahn mehr fährt.
Rein in den Bus, im "Eil"tempo zum Hauptbahnhof und Endspurt zum Zug. Ich hasse betriebsfremde Personen auf den Gleisen.

Freitag, 30. November 2007

ADW

Meine Mitfahrgelegenheit startet heute von Ochsenzoll.
Das erste Mal seit langem werde ich wieder U1 fahren. Das allererste Mal überhaupt verlasse ich das Gebiet meines Stadtplans. Ich fahre also zum ADW in Richtung Norden, nur um kurz darauf wieder in Richtung Süden zu fahren, wo ich gerade herkomme. Verwirrend, unnötige Wege.
Was tut man nicht alles, um günstig von A nach B zu kommen? Einen Vorteil hat das ganze: Ich erspare mir bei der Reise heute Abend Hannover, denn ich werde fast vor der Haustür abgesetzt. Das ist doch auch mal was Schönes.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

HVV Razzia

In Hamburg darf man die U-Bahnsteige nicht eher betreten, bevor man eine "Bahnsteigkarte" oder eine Fahrkarte gelöst hat. Sicher eine praktische Sache, um ungebetene Personen vom Bahnsteig fernzuhalten. Vor allem im Winter. Doch wer diese Regel nicht kennt, oder übersieht und dann nichts ahnend auf dem Bahnsteig steht und nach einem Fahrkartenautomat sucht kann in eine fiese Falle geraten: Die HVV Razzia.
Dabei handelt es sich eigentlich um eine normale Fahrkartenkontrolle. Nur findet die nicht, wie gewohnt, in den Waggons der U-Bahn statt, sondern direkt vor der Bahnsteiggrenze. Eine Kette Kontrolleure riegelt alle Ausgänge ab und greift sich jeden Fahrgast, der aus Richtung U-Bahnsteig kommt. Keiner kann dem Spektakel entkommen. Und wer dummerweise, nichtsahnend, weil vielleicht Tourist, aus Richtung Bahnsteig kommt, weil er oder sie dort einen Fahrkartenautomat gesucht hat, der hat dann eben Pech gehabt.

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Komm doch auch nach Hildenbüttel. Unsere kleine Stadt, die eine bessere Infrastruktur braucht und wo die Menschen gerne den ÖPNV nutzen!

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Ja, das mit den abgeschriebenen...
Ja, das mit den abgeschriebenen Antworten kenn ich....
Sönke (anonym) - 6. Okt, 17:46
Weiß nicht. Ich...
Weiß nicht. Ich kriech unter die Decke. SO. Weil...
graefin - 3. Okt, 19:10
Unzuverlässig! Hier...
Unzuverlässig! Hier ist NICHTS angekommen.
graefin - 3. Okt, 19:00
Also Regen könnte...
Also Regen könnte ich dir bieten. Ich schick ihn...
Sönke (anonym) - 3. Okt, 17:51
warum ist heute NICHT...
warum ist heute NICHT feiertag?! :(
alma rosa - 3. Okt, 14:59

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