Sklavenarbeit

Sonntag, 4. Mai 2008

Shopping Wahn

Bisher habe ich wohl irgendwas falsch gemacht.
Zumindest gehe ich nicht in ein Geschäft für Designmöbel, finde dort eine schicke weiße Stereoanlage mit i-pod Anschluss toll und kaufe die dann auch noch spontan für fast 700€. Für das Haus in Frankreich! Versteht sich ja von selbst. Dort gibt es nämlich noch keinen vernünftigen CD-Player. Aber in jedem Zimmer immerhin ein Radio. 5 oder 6 Stück, mindestens. Waren mit fast 200€ ja auch ein Super-Angebot! Und wenn man eh grade dabei ist, sich audiotechnisch auszurüsten, warum nicht auch noch vier dieser schicken CD-Ständer mitnehmen, die ein wenig häßlich aussehen aber immerhin das CD Chaos auf eine teure Alternative beseitigen. Die Stereoanlage mit Radiowecker kommt nach so vielen spontan gekauften Gegenständen dann eben beim nächsten Mal dran. Sind ja noch Räume übrig in Frankreich.
Hach, irgendwie mag ich meinen neuen Nebenjob :-).

Freitag, 4. April 2008

Raucherpause

Als Nichtraucher hat man es nicht leicht. Vor allem wenn alle Kollegen ausnahmslos Raucher sind. Da heißt es mindestens 3 mal während der Schicht "Raucherpause!". Anfangs war mir das noch egal. Ich blieb tolerant, ließ sie ziehen in ihre 10 Minuten Extra-Pause. Doch wenn man einmal den kleinen Finger reicht. Irgendwann bürgerte es sich ein, mich nach meinem eigentlichen Feierabend häufig "Wir gehen eben nochmal jeder eine rauchen und dann kannst du gehen." an den Kopf zu werfen. Ich blieb also desöfteren zwanzig Minuten länger in denen ich nur darauf warte, dass die Zigarette endlich zu Ende geraucht ist. Eine Pause ähnlicher Art bekam ich während der ganzen Schicht nie. Nur meine üblichen 30 Minuten, die ich eigentlich auf 50 Minuten verlängern könnte. Darf ich aber nicht, denn...ich bin ja Nichtraucher.
Ich reg mich aber nicht mehr auf. Ich bin weg! Endlich!

Mittwoch, 13. Februar 2008

Geht's noch?

"Warum bist du denn schon wieder krank? Hast du überhaupt noch Bock, hier zu arbeiten?"
Ich habe mich seit Juli drei mal krankgemeldet. Jeweils für einen Tag. Erste Krankheit: Kehlkopfentzüdung mit Krankmeldung. Zweite Krankheit: Hexenschuss, Bewegungsunfähig. Dritte Krankheit: Erkältung und Bronchitis mit Krankmeldung. Was geht denn bitte ab? Kann ich doch nichts dafür, wenn ich zwischen November und Februar alles an Krankheiten abräume. Ich halte nochmal fest: Am Sonntag war ich trotz Krankheit den ganzen Tag da! Ich springe immer ein, es sei denn ich befinde mich grad irgendwo in der Weltgeschichte und kann mich grad nich beamen.
Auf so was kann ich ja echt! Das geht gar nicht. Ich bin sauer!

Sonntag, 10. Februar 2008

Ich weiß nicht ob ich schreien oder weinen soll

Aus mehreren Gründen habe ich gestern Nachmittag versucht, heute die Arbeit abzusagen. Einer davon war, dass eine Erkältung im Anmarsch ist und ich ausnahmsweise mal Fieber hatte. Doch springe ICH ja immer nur für Kollegen ein aber niemand für MICH. So habe ich mich heute also hingeschleppt in der Hoffnung, dass ich vielleicht einfach früher gehen kann. Pustekuchen.
Es war proppenvoll. Und wenn ich das sage, meine ich das auch so. Die Leute haben uns die Bude eingerannt und da nimmt natürlich kein Kunde Rücksicht darauf, dass da jemand vor ihm steht, der eigentlich besser ins Bett sollte. Statt der üblichen Putzorgien haben wir uns fast überschlagen und mussten dann auch noch eine Kollegin abgeben (!). Statt dass mal ein Kollege aus der Filiale die Sonntags geschlossen hat, einspringt...Irgendwann gegen 15:30h konnte ich dann einfach nicht mehr und sollte auch direkt nach Hause geschickt werden. Pustekuchen.
Die kurzfristige Ruhe entpuppte sich ganze 10 Minuten später als besonders trügerisch. Alle Pläne über den Haufen geworfen, Wut und Frust geschoben, versucht dabei nichts mutwillig zu zerdeppern und die 8 1/2 Stunden Schicht dann doch laut Plan beendet. Einmalige Chance haushoch verpasst, wütend über sich selbst und die Unfähigkeit anderer, Dienstpläne zu machen.
Und als wenn dieser verkorkste Sonntag nicht schon schlimm genug gewesen wäre, fuhr auch die Bahn ab Königstraße nicht mehr, weil sich irgendwelche Herrschaften auf die Gleise begeben hatten. So bin ich dann auch noch zur U3 gelaufen.
Was hab ich bitte verbrochen?

P.S.: Jetzt zickt auch noch twoday.

Sonntag, 3. Februar 2008

7 Dinge...

...die an einem Sonntagabend nach 8,5 Stunden Sklavenarbeit gar nicht gehen:

1. Mütter, die ihr Kind in der S-Bahn schreien lassen und sich 30 min. gar nicht drum kümmern, ob ihr Balg nun die halbe S-Bahn vollbrüllt oder nicht.

2. Besoffene Mitreisende in der S-Bahn die einen ungefragt zulabern obwohl man die Musik so laut hat, dass man gar nichts hört (aber der Geruch reicht ja schon aus und das "Mund auf und zu" ebenfalls).

3. Plötzlich vor der Technik verzweifeln. Ich krieg den Videorecorder nicht angeschlossen!!!!

4. Was zu 4 führt: Ich kann das Video nicht angucken.

5. Rückenschmerzen von der Arbeit mit nach Hause nehmen.

6. Schlechtes (FASCHING!) Fernsehprogramm.

7. Keine Schokolade mehr im Haus!!!

Montag, 26. November 2007

...

Manchmal wäre es schon nicht schlecht, wenn ich auf den Satz "Ich wünsch dir ein schönes Wochenende" "Ja, danke werd ich haben!" antworten könnte. Doch steht mir momentan einfach die Arbeit im Weg. Ab und zu ist mal ein Tag frei in der Woche. Aber auf freie Wochenenden kann ich mich nicht verlassen. Die stehen vielleicht manchmal so auf dem Papier, sind aber einen Tag später schon wieder null und nichtig. Ich wünsche mir wirklich so schnell wie möglich einen ganz normalen Job mit 5-Tage-Woche und festen Arbeitszeiten von dem ich auch leben kann. Ich will keinen extra Nebenjob mehr haben, bei dem ich dauernd zu anderen Zeiten arbeiten muss und bis spät Abends am schuften bin. Irgendwann ist es genug.

Samstag, 27. Oktober 2007

Slavery for advanced learners

Hatte heute definitiv die falschen Schuhe bei der Arbeit an. Ich spüre meine Füße nicht mehr und das, was mal meine Füße waren, naja, egal.
Es war proppenvoll, die Leute standen Schlange aber irgendwie meinte der Chef via Telefon-Diagnose wir wären zu viele. Schwupps waren zwei Personen auf dem Weg nach Hause und die restliche Schicht ackerte sich dumm und dusslig. A. hatte irgendwann vor, den ganzen Laden anzuzünden, grinste aber weiterhin nett und freundlich beim bedienen der Gäste. D. war die ganze Zeit schrecklich gut gelaunt, will nicht wissen, was in den Zigaretten wirklich drin war. J. hatte am Ende einfach nur noch Hassattacken auf jeden, der seinen Platz um kurz vor Acht noch nicht verlassen hatte und ich, ich hätte die Kunden, die draußen auf der Terasse saßen heute am liebsten alle einzeln angekeift. Kann man nicht sein dreckiges Geschirr wieder reinbringen?
Und kaum ist man zu Hause wummert und wummst es über einem wieder so dermaßen, dass ich am liebsten ausgeflippt wäre. Endlich bin ich mal ein Stockwerk höher, hab geklingelt und was ist?! Handwerker! Na klasse! Nicht mal die RICHTIGEN Leute sind zu Hause sondern nur Handwerker, die "offiziell dürfen wir bis 22 Uhr" - noch Laminat verlegen. Ich würde jetzt gerne ein Tondokument erstellen, aber ich denke, dabei kommt das richtige Feeling einfach nicht rüber.

...wo ist mein Oropax...
...wo krieg ich jetzt ne Massage her...

Freitag, 28. September 2007

Amoklauf

Wenn mir noch jemand ein schönes Wochenende wünscht, dann laufe ich Amok!
Auf die 6 Tage Woche wäre die 7 Tage Woche gefolgt, wenn ich nicht vorher laut STOPP gebrüllt hätte. Ich bin keine Vollzeit und auch keine Teilzeitkraft sondern AUSHILFE! Das heißt nicht, dass ich NACH der Arbeit nochmal 6 Stunden arbeiten gehe und das heißt auch nicht, dass ich an allen freien Tagen, an denen ich nicht Praktikumsbedingt eingespannt bin, auch noch arbeiten kann. Nein, nein, nein! Irgendwann ist mal Schluss mit lustig.
Immerhin habe ich nun am nächsten Samstag einen "Wellness-Tag" http://planetsmilies.net/happy-smiley-612.gif!!!

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Komm doch auch nach Hildenbüttel. Unsere kleine Stadt, die eine bessere Infrastruktur braucht und wo die Menschen gerne den ÖPNV nutzen!

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Einkaufsradio

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Am Hauptbahnhof haben die extra so eine Zange, mit...
sibsch - 15. Mai, 08:13
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